• Anne Dittmann

Gute Mutter, rechte Heldin

Wie sich neurechte Ideologien, Konservativismus und Verschwörungstheorien in die bedürfnisorientierte Mütter-Community auf Instagram einschleichen


Wenn Jana Schröders* Kinder in ein Spiel vertieft sind oder abends im Bett liegen und schlafen, taucht sie selbst gern ab – in die Mütter-Community auf Instagram. Das ist eine Art digitaler Spielplatz: ein Treffpunkt, um sich auszutauschen. Schnappschüsse vom Tag werden genauso geteilt wie Sorgen und Ratschläge zum Thema Erziehung. Eines haben die Mütter, die Jana dort trifft, gemeinsam: Sie wollen, dass es ihren Kindern gut geht. Und immer mehr sind überzeugt, dass die sogenannte „Bedürfnisorientierte Elternschaft“ das beste Konzept dafür ist. Auch Jana lebt danach. „Die Haltung dahinter ist, dass die sichere Eltern-Kind-Beziehung die wichtigste Grundlage für die Gesundheit des Kindes ist, es aber dafür nicht den einen richtigen Weg gibt. Das Konzept lebt von Toleranz und bestärkt meine Familie darin, für unsere Situation kreative Lösungen zu finden“, sagt die 30-jährige.


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